Autobahn-Landeplätze

Vorhanden waren Behelfsflugplätze auf Autobahn-Abschnitten bei Münsingen, Oensingen, Alpnach, Lodrino, Sion, Flums und offenbar Payerne. Die letzte Einsatzübung fand 1991 statt, heute sind die typischen Merkmale (Mittelabschrankung aus leicht zu entfernenden Stahlseilen) verschwunden.

Übungen fanden folgende zehn statt: 

  • 16.9.1970 U STRADA – Oensingen (Venom)
  • 26.9.1974 U STRADA – Münsingen (Venom, Hunter)
  • 28.9.1977 U NOLA Flums (Hunter)
  • 1.6.1978 U NOSTA (Hunter)
  • 6.5.1980 U ABEX – Bex (Hunter)
  • 24.3.1982 U TAUTO – Münsingen (Hunter, Tiger) 
  • 15.10.1985 U TAUTO – Flums (Hunter, Tiger)
  • 29.9.1988 U TUTTI (Tiger) 
  • 16.11.1988 U NOSTASIO – Sion (Tiger)
  • 14.11.1991 U STRADA – Lodrino (Hunter, Tiger)

Mit der Armeereform 1995 wurde das Konzept aufgegeben. 

Im Jahr 1958 lief eine intensive Debatte über Notlandeplätze oder Kavernen-Anlagen. Wie auf dieser Grafik aus «Flugwehr + -Technik» stellte man sich das Autobahnnetz im Jahr 1980 vor – mit möglichen Zonen für Notlandeplätze.