Der «Tag der Forts» findet am 6. Juni 2021 statt – wie im letzten Jahr virtuell. Geplant ist, dass sich neben den Initianten aus Köln möglichst weitere Städte und Organisationen beteiligen. Der Anlass besteht seit 2006.

Der «Tag der Forts» konzentriert seinen Blick auf einstige militärische Architektur, Militäranlagen und -bauten der Neuzeit (18. bis 20. Jahrhundert). Ihre Entstehung, ihre Funktion, ihren oftmals prägenden Einfluss auf die Stadtgeographie bis hin zu Umnutzungskonzepten stehen mit Besichtigungen, Vorträgen auf dem Programm der mitmachenden Festungsstädte.

Vor gut 15 Jahren erschuf das Kölner Institut für Festungsarchitektur (CRIFA) den «Tag der Forts». Pate damals wie heute war der Kölner Stadtkonservator sowie der Oberbürgermeister. Die ursprünglich auf die rheinische Domstadt beschränkte Veranstaltung ist inzwischen ein erfolgreicher «Exportschlager» in andere deutsche wie europäische Festungsstädte und -orte. Am Ausgangspunkt in Köln erfreut sich der Tag einer weiter wachsenden Beliebtheit, was sich nicht nur in der medialen Berichterstattung niederschlägt.

Wir möchten alle europäischen Städte einladen, auch Ihre Festungswerke an diesem Tag vorzustellen, um gemeinsam das Interesse an diesen historischen Bauwerken zu wecken und auch zukünftig zu erhalten. Der «Tag der Forts» soll vor allem ein Tag der Architektur sein – mit dem Ziel sich einem einst kriegerischen Thema auf eine friedliche Weise zu nähern. Es soll das Bewusstsein in der Bevölkerung für die komplexe und erstaunliche Technik der Werke geweckt werden, ohne zu vergessen, welche verheerende Wirkung Kriege haben.

Mehr Infos dazu gibt es hier

Die Gesellschaft für militärhistorische Studienreisen (GMS) wird zunehmend digital: Das Informationsheft wird nach der Nummer 100 nur noch digital erscheinen, und bereits jetzt wurde die Website umgebaut.

Der Bunkerverein Titterterberg ist seit kurzem auch im Internet präsent und zeigt die Fortschritte, die bei der Instandstellung und Neuausrüstung gemacht werden.

Die Betriebsgruppe historische Militäranlagen hat nun auch eine eigene Website mit Infos zu den betreuten Werken und dem Verein.

Die nächste Tat von Made by Tschanz – Teil 2 seiner Reduitgeschichte gibts hier:

Die ehemalige Truppenunterkunft gehört neu dem ägyptischen Tourismusinvestor Samih Sawiris, wie Blick berichtet. Was er damit machen will, ist noch offen – was überhaupt damit gemäss Gesetz machbar ist, ebenfalls.

Nach der Explosion in der Festung Dailly wurden umfangreiche Versuche gestartet, um die Ursache herauszufinden. Unter Verdacht standen die Munition selber, aber auch die Ladungen. Deshalb führten die Verantwortlichen sowohl im Werk Widdersgrind/ Gantrisch (A2083) und im Werk Spissi/Burgfluh (A2057) zwischen November 1946 und März 1947 Versuche mit Sprengstoff und Pulver durch. 

Im Bundesarchiv sind dazu einige interessante Unterlagen und Bilder vorhanden.

Die Kaverne Widdersgrind nach einem Sprengversuch.

 

Sprengversuch in der Kaverne Widdersgrind.

 

Sprengversuch in der Kaverne Widdersgrind. 3 Sekunden nach der Zündung.

 

Kaverne Spissi: Versuchsaufbau für die Tests mit Ladungspulver.

 

Kaverne Spissi nach der Zündung von Ladungspulver.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Bezug einer neuen geschützten Führungsanlage für die Landesregierung (Bundesratsbunker) musste natürlich auch noch für die passende Stimmung in den Stollen gesorgt werden. Also wurde für die Ausrüstung von Schlaf- und Arbeitsräumen innerhalb der Bundesverwaltung intensiv nach Bildern gesucht, wie das Dokument aus dem Bundesarchiv zeigt.

Spannende und vor allem bewegte Hintergründe über die Entstehung, das Konzept und die Entwicklung des Schweizer Reduits zeigt dieser kürzlich veröffentlichte Film.