Beiträge

Zwischen Spiez und Kandersteg wurde die strategisch wichtige Lötschbergachse mit der Bahnverbindung an verschiedenen Stellen gesperrt. Zentrale Sperrstelle war Mülenen mit verbunkerten Waffen und Hindernissen, ergänzt durch Sprengobjekte vor und nach Mülenen. Dazu gehörte zB. das Viadukt von Frutigen.

Das Buch von Hans-Rudolf Schoch – Band 9 der Serie «Die 3. Division im Reduit» – beschreibt im Detail zudem mehrere Kommandoposten im Raum Reichenbach/Frutigen, u.a. den modernen KP der Reduitbrigade 21.

224 Seiten, CHF 44 exkl. Versand. Bestellungen sind hier möglich

Die Sperrstellen der Grenzbrigade 12 (Graubünden) wurden 1942 in einem Dossier für den Armeestab zusammengestellt. Aussergewöhnlich ist die Art: Es handelt sich um 34 Blätter mit den detailliert eingezeichneten Objekten in Farbe. Wahrlich ein richtiges Kunstwerk, das im Bundesarchiv aufbewahrt wird.

Beispiel der Sperre Maloja aus dem Dossier vom August 1942.

Anfang der 1950-er Jahre bemühten sich die Schweizer Militärs, sich die Akten der deutschen Wehrmacht über Angriffspläne gegen die Schweiz – später bekannt geworden als Operation Tannenbau respektive Planung Grün – zu beschaffen.

Die Planungen sollten bei den Briten im Archiv liegen. Es bedurfte etlicher Bemühungen auch diplomatischer Art, bis ein Schweizer Offizier unter Aufsicht diese Akten sichten durfte. Notizen, Kopien oder Fotos von den Akten anfertigen, war aber untersagt. Sein Bericht und die dazugehörige Korrespondenz ist im Bundesarchiv gelagert.

Erst später konnte sich die Schweiz Kopien der Pläne beschaffen. Von wo diese genau stammen, ist uns derzeit nicht klar. Wahrscheinlich wurden auch die USA kontaktiert, um allfällig gefundene Unterlagen über Angriffspläne gegen die Schweiz zu erhalten.

Karte von 1940 mit den nötigen Truppen und Vormarschwegen für einen Überall auf die Schweiz.

Einfach mal geniessen. Grosses Kompliment an Made by Tschanz!

Markus Seitz, der Spezialist für Schweizer Standseilbahnen, hat kürzlich das Fort Cindey in St. Maurice erkundet. Hier seine dabei entstandenen Kurzfilme.

 

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Linthebene nicht nur zu einem Vorzeigemodell der Anbauschlacht, sondern auch zu einem gewaltigen militärischen Abwehr-Mechanismus gegen die Nazis ausgebaut. Mit Hilfe von Fachmännern von der Stiftung Schwyzer Festunsgwerke, Bauplänen aus dem Zweiten Weltkrieg, aber auch Bildmaterial aus dem Bundesarchiv holen wir ein unglaubliches Stück Schweizer Geschichte aus vergessenen Stollen.

Link zum Film von Made by Tschanz.

 

Der Zweite Weltkrieg hinterließ im schweizerischen Alpenraum viele Überbleibsel eines Netzes von Seilbahnen der Armee. Es handelt sich um Objekte, denen ein Unkundiger nicht große Bedeutung zumessen wird. Doch wer diesen Spuren folgt, wird mit einer geheimnisvollen Geschichte der Schweiz in Berührung kommen, die sich im Verborgenen abgespielt hatte.

Einfach mal reinschauen in den neuen Film von «Made by Tschanz»

Lorenz Mani hat eine Videodokumentation über den Raum Giswil und insbesondere ehemalige Militärseilbahnen erstellt. Auch eine Bäckerei mitten im Nirgendwo ist für die Geschichtsfans sicher von Interesse…

Hotel Bahnhof in Trubschachen (Postkarte)

Im Bundesarchiv hat es diverse Dossiers, die sich mit Evakuierungen im Kriegsfall befassen. Dabei geht es nicht nur um den Umzug politischer und militärischer Dienststellen aufs Lande respektive ins Reduit, sondern beispielsweise auch um das Sekretariat des schweizerischen Bauernverbandes (ein Verein mit Sitz in Brugg).

Trubschachen als Kriegsstandort der Bauern

Vorbereitet wurde Ende 1939 und 1940 die Evakuierung nach Trubschachen, Evakuierungschef war Jakob Käch. Verschiedene Schreiben belegen, dass der Bauernverband mit privaten Liegenschaftsbesitzern über die Unterkünfte verhandelte. Diese Zimmer wurden zwar reserviert, aber sollten natürlich erst ab einem Bezug bezahlt werden müssen. Auch das zu evakuierende Personal (7 Herren und 14 Fräuleins) waren namentlich festgelegt. Essgeschirr, Wolldecke, Taschenmesser, Verbandsmaterial, private Kleider und Identitätskarte sollte jeweils in einem Rucksack (maximal 30 kg Gewicht) mitgenommen werden.

Weiterlesen

Zwischen den beiden Weltkriegen bauten die Franzosen am Rhein entlang eine unglaublich lange und moderne Befestigungsanlage. Wir sprechen von der MAGINOT-Linie.

Die Schweizer verlängerten diese auf ihrem eigenem Territorium und nannten sie MAG I NO KO. Der Name war Frage und Programm zugleich. Wir machen uns auf Spurensuche und untersuchen in 20 Minuten:

  • Die Festung Üetliberg
  • Die Befestigungen in der Stadt Zürich (vor allem Quaibrücke)
  • Die alte Kernbefestigung von Dietikon

Zudem wird Bonus-Material angehängt.