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Die Gesellschaft für militärhistorische Studienreisen (GMS) wird zunehmend digital: Das Informationsheft wird nach der Nummer 100 nur noch digital erscheinen, und bereits jetzt wurde die Website umgebaut.

Der Bunkerverein Titterterberg ist seit kurzem auch im Internet präsent und zeigt die Fortschritte, die bei der Instandstellung und Neuausrüstung gemacht werden.

Die Betriebsgruppe historische Militäranlagen hat nun auch eine eigene Website mit Infos zu den betreuten Werken und dem Verein.

Die nächste Tat von Made by Tschanz – Teil 2 seiner Reduitgeschichte gibts hier:

Nach der Explosion in der Festung Dailly wurden umfangreiche Versuche gestartet, um die Ursache herauszufinden. Unter Verdacht standen die Munition selber, aber auch die Ladungen. Deshalb führten die Verantwortlichen sowohl im Werk Widdersgrind/ Gantrisch (A2083) und im Werk Spissi/Burgfluh (A2057) zwischen November 1946 und März 1947 Versuche mit Sprengstoff und Pulver durch. 

Im Bundesarchiv sind dazu einige interessante Unterlagen und Bilder vorhanden.

Die Kaverne Widdersgrind nach einem Sprengversuch.

 

Sprengversuch in der Kaverne Widdersgrind.

 

Sprengversuch in der Kaverne Widdersgrind. 3 Sekunden nach der Zündung.

 

Kaverne Spissi: Versuchsaufbau für die Tests mit Ladungspulver.

 

Kaverne Spissi nach der Zündung von Ladungspulver.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spannende und vor allem bewegte Hintergründe über die Entstehung, das Konzept und die Entwicklung des Schweizer Reduits zeigt dieser kürzlich veröffentlichte Film.

Interessante Karte aus dem Web, die spannende Standorte vor allem im Raum der ehemaligen DDR aufzeigt, aber auch grosse Kommunikationslinien der Nato – unter anderem durch die Schweiz. Weitere Übersichten (Infrastruktur) gibt es unter der Hauptdomain zu erkunden.

 

Im Juli 1935 kam ein Ingenieur-Offizierskurs zum Schluss, dass Kreuzlingen unbedingt von Artillerie gedeckt werden müsse. Dazu sollten auf dem Ottenberg fünf Artilleriewerke gebaut werden, da der Ottenberg Schlüsselstellung sowohl für Kreuzlingen als auch die Thurline sei. Möglicherweise könnte dafür auf die beiden Artilleriewerke A1 (Bottighofen) und A2 (Triboltingen) verzichtet werden (BAr E5480(A) 1980/73, Band 8).

Im Juli 1936 beschäftigte sich die Armee konkret mit den Grenzbefestigungsanlagen. Für Kreuzlingen wurde ein «Defensiv-Brückenkopf» vorgesehen, mit «permanenten Werken an den wichtigsten Orten». Der Brückenkopf könne allerdings nur mit Artillerie gehalten werden, weshalb hier acht kleinere Art Turmwerke vorgesehen sind mit je einer Kasematt-Batterie zu zwei 7,5 cm Kanonen und 1-2 Türme für 10,5 cm Kanonen und Haubitzen.

Hat sich jemand schon mal mit diesen Planungen beschäftigt? Wäre sicher spannend, mal die Standorte dieser Artilleriewerke zu wissen und die Gedanken nachvollziehen zu können. Unterlagen dazu gibts allenfalls im Bundesarchiv (E27/17357, Band 1).

 

In der Nacht vom 19./20. Dezember 1947 explodierte das unterirdische Munitionslager in Mitholz.

Das Buch «Die Schreckensnacht von Mitholz» zeigt die Entstehungsgeschichte dieses grossen Lagers in der Fluh, lässt Augenzeugen zu Wort kommen und beschreibt, was nach der Explosion und bis heute in dem markanten Felsen von der Armee geplant oder gebaut wurde. Viele der Informationen und Bilder waren bis vor kurzem geheim und unter Verschluss.

240 Seiten, CHF 45 exkl. Versand. Bestellungen sind hier möglich

Der Projektbericht des VBS fasst für die wichtigsten respektive grössten Beschaffung- und Investitionsgeschäfte den aktuellen Stand und die Risikobeurteilung zusammen. Der Bericht 2020 wurde Ende März 2021 publiziert. Aus Sicht der Bunkerfans sind folgende Infos interessant:

FITANIA

Das FITANIA-Programm umfasst die Koordination der Projekte
A) «Telekommunikation der Armee» (TK A),
B) «Führungsnetz Schweiz» und
C) «Rechenzentren VBS/Bund 2020».

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