Am Wochenende vom 20. und 21. August 2022 stehen General Guisan und die Ausstellung über ihn im Zentrum der Festung Sasso San Gottardo.

Attraktionen im Aussengelände:

  • Darbietungen mit Armeepferden (Train, Kavallerieschwadron)
  • Musik mit der Filarmonica Alta Leventina und der Unione Filarmonica Gambarognese (Sa)
  • historische Armeefahrzeuge, Kommando Ausbildung mit Info-Zelt
  • Shuttle zu den MG Bunker Sella und dem Pak Bunker Tremola Nord
  • Verpflegungsmöglichkeit mit Käseschnitten à la Militaire

Im Sasso San Gottardo:

  • inbegriffen im Eintrittspreis geführte Rundgänge durch die neue Guisan-Ausstellung.

Keine Reservation notwendig. Der Zutritt auf das Festgelände vor dem Haupteingang ist kostenlos. Alle Attraktionen finden kontinuierlich statt zwischen 10.30 Uhr und 15.00 Uhr. Um 15.00 Uhr letzter Eintritt in die Festung. Infos unter LINK

Wie wärs mit einem Ausflug in den rückwärtigen Raum der ehemaligen Grenzbrigade 4?

  • A3669 Kommandoposten Lobisei (Grenzbrigade 4)
  • F4300 Kommandoposten Längen Tannen (Infanterieregiment 49)
  • A3668 Infanteriewerk 4419 Sperrstelle «Mümliswil Süd»
  • A3672 4430 Sperrstelle «Äussere Klus»

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Während des Zweiten Weltkriegs zwang der Mangel an Treibstoff die Eidgenossen zu interessanten Innovationen. Das Verfahren der so genannten Holzverzuckerung zur Gewinnung von Benzin-Ersatz (Holzvergaser-Lastwagen) war eine davon. Während die deutschen Nazis ihre U-Verlagerungen bauten, um ihre Industrie und deren Güter unter Tage vor den alliierten Bomben zu schützen, dachten die Schweizer über eigene geschützte Versorgungsanlagen nach. Vor allem nach dem Aktivdienst wurden mit der zunehmenden Motorisierung mehrere Tankbauprogramme aufgelegt, für das Heer und die Luftwaffe. Zum ersten Mal erhalten wir Zutritt zu einer Anlage aus dem Kalten Krieg, deren Geheimhaltung noch nicht vollständig aufgehoben ist. Deshalb dürfen wir weder den Standort erwähnen noch alle Installationen der gewaltigen Unterfels-Tankanlage (UTA) zeigen. Text: Made by Tschanz

Film (Youtube)

Die Deutschen waren im Zweiten Weltkrieg sehr aktiv, was das Ausspionieren der Schweizer Befestigungsanlagen anging. Entsprechend wurde immer wieder davor gewarnt. Trotz der vielen ausgehängten Plakate «Achtung, der Feind hört mit» und dem Slogan «Wer nicht schweigen kann, schadet der Heimat» konnte der deutsche Nachrichtendienst viele Informationen sammeln. Auch das Infanteriewerk Grynau erhielt Besuch von Spionen. Am Montag, 17. August, um 19.30 Uhr erfahren Interessierte, was die deutsche Abwehr über das Werk zu wissen glaubte.

Die Besucher werden nach einem Rundgang in einem Referat in die Welt der Spione entführt. Wie wurden die Informationen über das Werk Grynau gesammelt, wer spionierte und wieso eigentlich? Warum stimmen einige der Informationen nicht?

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt – Platzreservation via Webseite www.grynau.ch nötig.

Manchmal erhält man ungefragt solch überraschende Infos: Im Tessin ist eine neuer Verein gegründet worden, der sich dem Erhalt von Anlagen verschrieben hat. Die Associazione Fortificazioni Gambarogno ist in Magadino daheim.

Alle Infos dazu gibt s unter diesen zwei Links – VereinMuseum