Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Dok Grenzbrigade 8 erschienen

Aktuell hat Werner Pfenninger seine Dokumentation über die Grenzbrigade 8 veröffentlicht. Auf 6 DVDs sind zahlreiche Dokumente über die Brigade, die Anlagen und die Einsatzplanungen zusammengefasst. Alle Infos dazu gibt es in diesem Dokument (Download PDF)

Bestellungen
Alle 6 Bände der Gz Br 8 zusammen kosten inkl. Porto CHF 200.- (bis 15. März 2017, anschliessend CHF 40.- pro Band). Bestellungen bei Werner Pfenninger - Mail: wernerpfenninger@hotmail.com

Alles Gute im 2017!

Schon ist wieder ein Jahr vorbei - wir haben viele Bunker gefunden, fotografiert, gefilmt und dokumentiert. Aber noch mehr warten noch darauf, dass wir sie – zumindest auf dieser Website – weiter am Leben erhalten! Mein Dank gilt allen, die in irgendeiner Form etwas zu dieser Website beitragen!

Eine sanfte Modernisierung – sprich die mobile-fähige Nutzung – ist derzeit wieder auf Eis gelegt worden, da es schlicht keine vernünftige Websiten-Navigation beim heutigen Umfang an Einzelseiten gibt. Schade, aber es ist ein kaum lösbares Problem.

Was hingegen lösbar wäre: Eine möglichst umfassende Agenda aufzubauen, wann wo in der Schweiz Bunker und Festungen zu besichtigen sind, Tage der offenen Türe stattfinden, lokale Vereine ihre Objekte zeigen oder aus militärhistorischer Sicht spannende Anlässe durchgeführt werden. Es braucht dazu von allen Fans offene Augen, sensible Ohren, ab und zu ein Blick ins Programm des Vereins, in dem man Mitglied ist, und dann frühzeitig eine Mail mit den Angaben über Ort, Zeit, Objekt, allenfalls Website des Organisators usw. an info@festung-oberland.ch… Wer macht mit?

Ich wünsche allen Festungs-Fans und Bunker-Fetischisten einen guten Rutsch und eine weiche Landung im 2017! Housi

Update: Kommandoposten

Heute gibts gleich von zwei ehemaligen Brigade-Kommandoposten (Gz Br 5 und Gz Br 8) ein paar neue Bilder. Danke den Fotografen!!

Update: Schattigwald

Von einem Besuch im Werk Schattigwald in der Sperre Sattelegg gibt es ein paar neue – und spezielle – Bilder. Danke Adrian!

Update: Sperre Saanenmöser

Ein bisher abgebrochen geglaubter Bunker der Sperre Saanenmöser wurde entdeckt, die offiziellen Koordinaten stimmten ziemlich gar nicht. Merci Markus Meier!

Bild des Monats

Erinnerungen - bei der Suche nach Bildmaterial für das Jahresheft des VH+MA mit dem Thema Militär-Seilbahnen kam auch dieses Bild von Ruedi Schaub von einer heute abgebauten Standseilbahn zum Vorschein: Bild des Monats

Bild des Monats

Spezielle Tarnungen waren die Stärke der Schweizer: Bild des Monats

Update: Panzerturm Kastels

Was mit dem Artilleriewerk Kastels passiert, ist unklar. Jedenfalls ist es nicht mehr in Betrieb – wohl mit Ausnahme des ehemaligen Brigadetraktes. Nun sind auch einige Bilder aus einem Archiv aufgetaucht, die den Zugang und das Innere eines 10,5 cm Panzerturmes zeigen (Merci Chr. Lanz!) Die Bildergalerie wurde damit ergänzt.

Oberländer Bunker als Besuchermagnet

Fünf Festungen und Bunker standen am Samstag, 20. August, den Besuchern offen. Das Interesse an den Objekten der Schweizer Militärgeschichte in Einigen, Hondrich und Krattigen war erfreulich gross. Zudem feierte der Festungsverein Hondrich zwei kleine Jubiläen.

Man hätte am Samstag etliche komplette Bunkerbesatzungen zusammenstellen können, wenn man jeden Besucher gleich rekrutiert hätte: Das Interesse an den früher geheimen Anlagen in Einigen, Hondrich und Krattigen war erfreulich hoch, wie die drei Organisationen (Festungsverein Hondrich, Infanteriefestung Berner Oberland und Artillerie-Fort Spiez-Krattigen) Bilanz ziehen. Insgesamt konnten rund 700 Eintritte verzeichnet werden.

Zu besichtigen waren drei Infanteriebunker und die Sperrstelle Einigen-Kander, die auch erstaunlich viele unmittelbare Anwohner interessierten. Mehr als einmal war zu hören, „jetzt wohne ich jahrelang hier, und habe kaum gemerkt, dass da ein Bunker steht. Und drin war ich sowieso noch nie.“ In Einigen sollte ein möglicher Feind am Überschreiten der Kander gehindert werden – mit Panzerabwehrkanonen und Maschinengewehren.

Aus dem Hintergrund hätte das Artilleriewerk Krattigen auf die Sperre Einigen gewirkt. Der private Besitzer öffnete die Waffenstellungen und Stollen, in deren späterem Leben auch die geheime Widerstandsorganisation P-26 trainiert hat. Das Werk ist mit seinem speziellen dreieckigen Grundriss und seiner Geschichte einzigartig.

Das Kommando über die schweren Geschütze im Raum Thunersee hatte die Festung Heinrich. Die Betreiber dieses Kommandopostens feierten am Samstag auch gleich zwei kleine Jubiläen: Vor zehn Jahren hat der Festungsverein Hondrich den privaten Betrieb der Anlage übernommen. Es dauerte sieben Jahre, bis die heutigen Besitzer die Festung endlich kaufen konnten. „Im Schnitt wurden seither 1100 Personen jährlich durch die langen Stollen im Hondrichhügel geführt“, erklärte Vereinspräsident Hansueli Frei den Gästen. Aktuell hat die Organisation über 80 Mitglieder. Das zweite Jubiläum war der Baubeginn der Anlage im Herbst vor genau 75 Jahren, mitten im Zweiten Weltkrieg.

Das Fazit des Berner Oberländer Festungstages: Mit den erwähnten 700 Besuchern sind die Organisatoren sehr zufrieden. Eine Neuauflage des Anlasses im nächsten Jahr – zum Beispiel in den Bunkern und Festungen auf der rechten Thunerseeseite – ist denkbar.

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Neu: Sperre Le Quarteron

Bei Le Quarteron ist eine Sperre gefunden worden, die aus einem GPH mit integrierter Waffenstellung besteht. Merci für Infos/Bilder Chr. Lanz!

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Das Spannendste über Bunker und Festungen