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KP Heinrich – Kommandoposten, Feuerleitstelle und Beobachtungsposten

Der KP Heinrich oberhalb von Spiez am Thunersee war das Nervenzentrum der Festungsartillerie rund um den Thunersee und dem dortigen Réduiteingang. In diesem Buch wird die Rolle der Artilleriebeobachtungskompanie 3 erklärt, die schliesslich zum Bau dieses Beobachtungspostens und der Feuerleitstelle führte. Später wurde er ausgebaut als Kommandoposten verschiedener Einheiten. Mit historischen Bilder und Plänen erklärt der Autor Hans-Rudolf Schoch die Planung, der Bau und der Einsatz dieser Festung im Hondrichhügel detailliert erklärt.

Der Festungsverein Hondrich betreibt heute diese in Privatbesitz befindliche Anlage. Der KP Heinrich ist auf Anfrage zu besichtigen.

Informationen: Format A4, Hardcover, geklebt, 148 Seiten, vierfarbig mit grossenteils erstmalig publizierten Fotos und Plänen. Preis 46 Franken inklusive Versand Inland. Bestellungen via www.hs-publikationen.ch. Nicht im Buchhandel erhältlich!

Der Tresor im Artilleriewerk Naters

Das Festungsmuseum Naters erhält vier neue Themenräume. Neben einem Sanitätszimmer und der Totenkammer werden neu auch die Nationalbank sowie die Festungswächter den Besuchern näher gebracht.

Das Museum der Simplonfestung Naters wird schrittweise ausgebaut. An der der Generalversammlung des Vereins «Freunde der Festung Naters» im April werden die neuen Themenräume vorgestellt. Das Sanitätszimmer sowie die Totenkammer wurden wieder originalgetreu hergerichtet. Und: Auch die im Zweiten Weltkrieg im Artilleriewerk A9000 gelagerten Reserven der Nationalbank sind ein Thema. Zudem erhalten die Festungswächter einen eigenen Raum.

Man hat im Wallis aber noch weitere Ausbaupläne: In nächster Zeit soll beim Eingang eine Rezeption nebst Buvette sowie ein öffentliches WC erstellt werden. 2019 sollen eine Waffenkammer und ein Materialmagazin errichtet werden und eine Ausstellung, die dem Schweizer Medizinnobelpreisträger Werner Arber gewidmet ist, der in der Festung Naters Militärdienst leistete.

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A9000 Art Wk Naters: 10,5 cm Bunkerkanone

Festungsmuseum Fürigen in neuem Glanz

Im Festungsmuseum Fürigen sind nach einer Überarbeitung der Ausstellung nicht nur die Stollen und Waffenstände zu besichtigen.

Was bisher fehlte, war eine historische Einbettung der Anlage in den Zweiten Weltkrieg und den Kalten Krieg. Vor allem bei jungen Besuchern fehle dieses Vorwissen oft, dabei seien Schulklassen eine wichtige Zielgruppe, heisst es von Seiten des Museums. Mit 300’000 Franken hat nun der Kanton die Ausstellung ganz neu konzipiert.

In einer Art neu konzipiertem, audiovisuellem Hörspiel erwachen Kommandant, Festungssoldaten und Angehörige in der Anlage zu neuem Leben. Plötzlich stehen sie im Zentrum. Über Kopfhörer bekommt der Besucher Gedanken, Erinnerungen, Sorgen und Einschätzungen von damals hautnah vermittelt – und das im typischen leicht muffigen und feuchtwarmen Bunker. Ein Prunkstück ist der neu eingerichtete Ausstellungsraum im einstigen Munitionsmagazin mit einer Videoschau und Schaukästen.

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Presseschau 01/2018

Im Januar ist erfahrungsgemäss nicht sehr viel los in der Branche – einige ausgewählte Links gibt es hier: