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Im Juli 1935 kam ein Ingenieur-Offizierskurs zum Schluss, dass Kreuzlingen unbedingt von Artillerie gedeckt werden müsse. Dazu sollten auf dem Ottenberg fünf Artilleriewerke gebaut werden, da der Ottenberg Schlüsselstellung sowohl für Kreuzlingen als auch die Thurline sei. Möglicherweise könnte dafür auf die beiden Artilleriewerke A1 (Bottighofen) und A2 (Triboltingen) verzichtet werden (BAr E5480(A) 1980/73, Band 8).

Im Juli 1936 beschäftigte sich die Armee konkret mit den Grenzbefestigungsanlagen. Für Kreuzlingen wurde ein «Defensiv-Brückenkopf» vorgesehen, mit «permanenten Werken an den wichtigsten Orten». Der Brückenkopf könne allerdings nur mit Artillerie gehalten werden, weshalb hier acht kleinere Art Turmwerke vorgesehen sind mit je einer Kasematt-Batterie zu zwei 7,5 cm Kanonen und 1-2 Türme für 10,5 cm Kanonen und Haubitzen.

Hat sich jemand schon mal mit diesen Planungen beschäftigt? Wäre sicher spannend, mal die Standorte dieser Artilleriewerke zu wissen und die Gedanken nachvollziehen zu können. Unterlagen dazu gibts allenfalls im Bundesarchiv (E27/17357, Band 1).

 

 

Welcher Bunker da wohl genau gemeint ist?
Quelle: Volksstimme 11.8.2020

Im Oktober 1940 führte die 2. Division Tests mit französischen Panzern und eidgenössischen Barrikaden durch. Eine kleine Bildauswahl dazu.