Der untenstehende Blog-Beitrag ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, vor allem, da er an einem 1. April publiziert wurde. Interessanterweise hat er dennoch einige recht ernst gemeine Mailnachfragen provoziert. So ganz von der Hand zu weisen ist das Thema wohl doch nicht… 

Hans Rudolf Schneider

 

Gestern Abend haben wir grosse Augen gemacht, als uns die nachstehende Information aus der wöchentlichen Medienkonferenz nach der Bundesratssitzung erreicht hat:

Reaktivierung aller Bunkeranlagen

An der letzten wöchentlichen Sitzung hat der Gesamtbundesrat überraschend beschlossen, sämtliche Befestigungsanlagen sei es aus dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg zu reaktivieren. Gründe dazu nannte er keine und verwies auf die wieder eingeführte und verschärfte Geheimhaltung. Wie der Bundesratssprecher erläuterte, werden aktuelle Besitzer von ehemaligen militärischen Bunkeranlagen, seien es Vereine oder Privatpersonen, in den nächsten Tagen über das weitere Vorgehen direkt informiert, wie der Rückkauf zu einem fix festgelegten Preis von 100 CHF – egal, welche Anlagengrösse und Zustand der Anlage – erfolgen soll. Weitere Auskünfte wurden nicht erteilt.

 

Was bedeutet das?

Anlagenkenner haben festgestellt, dass erste zugeschweisste Anlagen durch die Logistikbasis der Armee (LBA) wieder geöffnet und mit einem unbekannten Vorhängeschloss sofort betriebsbereit wieder verschlossen wurden.

Experten und private Bunkerforscher hätten seit längerem mit diesem Schritt gerechnet. Aufgrund der aktuellen Lage sei es ungemein wichtig geworden, dass alle Anlagen, sogar wenn sie aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammen sollten, unverzüglich wieder betriebsbereit zu halten seien. Einzig bei kleinen Solitäranlagen und Kleinstanlagen ist das Vorhaben fraglich. Hohe Beamte im VBS haben durchsickern lassen, dass sogar die Erneuerung der Luftwaffe deshalb ein Jahr zurückstehen müsse.

Die Frage stellt sich zudem: Was passiert mit dieser Website??