Bei nasskaltem Wetter haben 20 Vereinsmitglieder am 17. Februar die Arbeiten in Angriff genommen, die für diesen zweiten Arbeitstag des Jahres geplant waren. Glücklicherweise waren es diesmal vor allem Indoor-Aktivitäten, die alle wie vorgesehen erledigt werden konnten. Lediglich die Holzergruppe musste ihr Programm ändern und hat sich auf die Innenrenovation des Unterstandes A 5682 konzentriert.

 

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Es war ein heikles Thema: Was passiert im Ernstfall mit gestorbenen Soldaten in einer Festung?

Von einigen Festungswerken ist bekannt, dass es Totenkammern gab. Beim Art Wk Grimsel existierte zB. unter der Nr. A8929 eine sep. Kaverne mit Gestellen für Leichensäcke resp. Särge. Im Art Wk Castels wurde ein Raum im Bereich des Zugangsstollen als Totenkammer bezeichnet. Uns Rekruten wurde erklärt, dass früher dort ein Krematorium eingebaut gewesen war.

Bei den Festungsminenwerfern (Monobloc) wurde gesagt, dass die Verstorbenen in Leichensäcken im Notausgang zwischengelagert worden wären, bis sich eine Gelegenheit zum Abtransport ergeben hätte…

Gib es zu diesem für die Werk- und Bunkerbesatzungen meist unterdrückten Thema weitere Informationen oder Dokumente?

A6400 Art Wk Castels: Der kleine Stollen links wurde als Totenkammer bezeichnet.

In der heute vom Bundesrat verabschiedeten Armeebotschaft 2018 ist u.a. auch das definitive Ende der Festungsartillerie aufgeführt. Hier die entsprechenden Erklärungen daraus:

*Festungsartillerie: Ausserdienststellung: 2019–2024*

«Die Festungsartillerie war auf die Bedrohung im Kalten Krieg ausgerichtet. Mit der veränderten Lage hat sie an sicherheits-politischer und militärischer Bedeutung verloren.

 

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1993 übernahm der Verein Festungsmuseum Heldsberg das gleichnamige Werk und hat es im Laufe der Zeit zu einem beliebten und spannenden Ausflugsziel ausgebaut. Bis heute haben 230’000 Besucher die Anlage besichtigt! Nun wird das 25-Jahr-Jubiläum der Festung Heldsberg mit verschiedenen Thementagen gefeiert. Alle Infos zum Jubiläumsjahr inkl. Broschüre sind hier abrufbar.

Lange Weile am Morgen im Büro? Interesse an Bunkern, Festungen, Sprengobjekten? Immer spannend zum Stöbern ist die Website von Kollege Gregory Lauber – LINK