Im Januar ist erfahrungsgemäss nicht sehr viel los in der Branche – einige ausgewählte Links gibt es hier:

 

 

Auf dem Gotthard-Pass hat die Armee weitreichende Artillerie tief in den Felsen gebaut. Was in der Festung Sasso da Pigna – die heute marketingtechnisch Sasso San Gottardo genannt wird – teilweise auch ausserhalb des normalen Publikumsbereich ist, zeigt dieser Film.

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Die Zustände anfangs der 1990-er Jahre im Schulwerk Kastels waren wirklich nicht sehr komfortabel. Der Tarnanzug wurde am Freitag abend feucht in die Garderobe im Stollen gehängt und am Sonntag Abend beim Einrücken (für die Wache) nass wieder angezogen. Auch die sanitären Einrichtigen waren mehr als grenzwertig, ganz abgesehen von zu wenig Platz in den Unterkünften.

Einige Jahre, nachdem ich dort die RS gemacht hatte, wurde die Anlage noch modernisiert. Die Krönung waren die fünf «Hotel»-Sterne über dem unteren Eingang. Hier der Bericht über die Sanierung aus der BAGF-Mitarbeiterzeitschrift Puzzle  von 1994:

Nach rund zweijähriger Bautätigkeit konnte der Umbau des Schulwerkes Kastels abgeschlossen und dem Benutzer, der Festungsrekrutenschule Mels, anlässlich einer würdigen Feier am 13. Januar 1994 übergeben werden.

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2013 hat das VBS bekannt gegeben, dass Immobilien mit einem Wiederbeschaffungswert von 7 Milliarden Franken liquidiert werden sollen. Grund dafür ist vor allem die Reduktion der Personalbestände und Einheiten der Armee. Zu diesen nicht mehr benötigten Objekten gehören u.a. auch grosse Führungsanlagen, die in den 1980-er Jahren erstellt worden sind.

Diese Vorgabe wird jetzt umgesetzt, derzeit sind gerade drei dieser Objekte zum Verkauf ausgeschrieben:

  • Der KP der Felddivision 5 (A5258) in Arni AG für 760’000,– Franken (Richtpreis) – LINK
  • Der KP A1848 Chrachiweid in Hasliberg BE für 311’000.– Franken (Richtpreis) – LINK
  • Der KP A8946 Bieli in Innertkirchen BE für 450’000.– Franken (Richtpreis) – LINK

In absehbarer Zeit soll auch der KP der Reduitbrigade 21 in Frutigen (A1981 Tanzplatz) ausgeschrieben werden.

KP Felddivision 5 in Arni

Durch den (technisch bedingten) Wechsel auf die Plattform WordPress hat diese Website einige Anpassungen erfahren, die wie immer zuerst irritieren werden. Auch für mich ist es noch ungewohnt, erleichtert mir aber zusehends die Arbeit.

Irgendwie werden wir uns sicher finden… Habt Verständnis, dass derzeit noch nicht alles so funktioniert, wie es sollte – zum Beispiel streikt bei mir das Menü auf dem Handy…. Es ist auch für mich ziemlich alles neu, und zudem einfach Hobby! Konstruktive Kritik wird aber gern entgegengenommen.

Die wichtigste Anpassung in der Struktur ist der Wegfall der Ebene Armeekorps, dafür ist die Suche besser geworden. Etliche suchen ja eh gleich via Google, wenn sie was finden wollen. In welcher Form es Kartenmaterial geben wird, ist noch nicht ganz klar.

Dafür können zB. nun im Dossier nach und nach wieder Luftwaffen-Objekte ergänzt werden (wie früher), das ABC ist noch stark ausbaufähig (falls es bei den Nutzern ankommt) und dieser News-Blog soll ab und zu was Überraschendes oder zumindest Interessantes bieten.

Also – wir werden sehen, ob sich noch jemand für diese Website interessiert oder nicht.

Hans Rudolf Schneider, Webmaster und neuerdings WordPress-Sklave 

Auch die Kommandos der Territorialzonen hatten offenbar gehärtete Kommandoposten für den Ernstfall zur Verfügung. Bisher ist offen, um was für Anlagentypen es sich dabei handelte und wo diese erstellt wurden – eventuell sind diese teilweise sogar noch in Betrieb…

  • Territorialzone 1
  • Territorialzone 2
  • Territorialzone 4
  • Territorialzone 9
  • Territorialzone 10
  • Territorialzone 12

Im Jahr 1917 musste die Abteilung für Munition für die Munitionsfabrik Thun sowie die Pulverfabrik Wimmis dringend neue Lagermöglichkeiten für Bestandteile von Artilleriemunition aufbauen. Man ging davon aus, dass man im Kriegsfall vor allem von den Reserven leben müsste und die Materialbeschaffung sowie Produktion erschwert wäre.

Unter anderem wurde dabei ein Gelände von 350 Metern Länge und 100-150 Metern Breite in Frutigen im Kanderspitz in die Auswahl aufgenommen. Der Plan von 1917 zeigt (blau) das in Aussicht genommene Gelände.

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Mitte der 1980er Jahre wurde offenbar eine Bewaffnung einzelner Infanteriewerke mit ein oder zwei 20 mm-Flugzeugkanonen (System analog Schützenpanzer) überlegt.

Namentlich im Raum der Werkkompanie 15 (Obere/Untere Nas) sollte so das Feuer auf den See erhalten bleiben, das durch die Liquidierung der 7,5 cm Feldkanonen wegfallen würde.

Ist das auch aus anderen Regionen bekannt und gibt es Unterlagen (ausser in der Dok R Br 24 von Werner Pfenninger) zu dieser Idee?