In den 1950er-Jahren wollte der Migros-Gründer von Eglisau aus Benzin und Heizöl vertreiben. Dazu baute er ein unterirdisches Tanklager, das lange nach dem Scheitern der Pläne vor sich hin rostete und schliesslich 2019 abgerissen wurde. Die Anlage war auch zur Sprengung vorbereitet.

Die Geschichte dieser zivilen Anlage ist spannend, da dahinter eine grosse Idee stand. In Eglisau – genauer im Bereich Tössriedern – sollten Tankschiffe anlegen und das Migrol-Lager füllen. Von dort aus wollte das Unternehmen den Raum Zürich versorgen. Doch der Rhein wurde niemals so weit schiffbar gemacht, das Lager wurde von 1957 bis 1978 ausschliesslich vom Land her benutzt, verrottete anschliessend und wurde vergessen.

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