Radar

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Radarberg

Text -> siehe Höhenanlagen

Radom

Ein Radom (engl. radome, ein Kofferwort aus radar dome; Plural: Radoms oder Radome) ist eine geschlossene Schutzhülle, die Antennen für Messungen (z. B. Radarantennen) oder für Datenübertragungen (z. B. Richtfunkantennen) vor äußeren mechanischen und chemischen Einflüssen wie Wind oder Regen schützt. Es wird auch als „Radarkuppel“ bezeichnet.

Rauchkörper 77

Erzeugt Rauch in einer Anlage, um einen Einbruch abzuwehren.

Rechenzentrum Bund

Dei Rechenzentren sollen auf nationaler Ebene zum Einsatz kommen.

Das VBS will zur Erreichung der strategischen Ziele zwei unterirdische RZ mit militärischem Vollschutz realisieren. Diese werden benötigt, um den Einsatz armeerelevanter Applikatio-nen und Systeme in allen Lagen, auch in Krisen, Katastrophen und bewaffneten Konflikten, sicherzustellen. Zudem ist ein drittes RZ, das lediglich zivile Schutzanforderungen erfüllt, vorgesehen. Dieses RZ, das in Frauenfeld entstehen wird, werden auch zivile Bundesstellen nutzen.

Die drei RZ werden geografisch getrennt voneinander realisiert und redundant betrieben. Dies bedeutet eine vollständige Spiegelung der Daten. Nur so kann eine unterbruchfreie Funktion der Systeme und Applikationen in allen Lagen sichergestellt werden. Durch den militärischen Vollschutz sind die Daten und Systeme besonders gut gegen mögliche Gewalteinwirkungen geschützt. Dieses neue Konzept ermöglicht, zum einen die geforderte hohe Verfügbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten und zum anderen die Betriebskosten zu optimieren. Anfang 2020 ist die erste Phase des vollgeschützten Rechenzentrums FUNDAMENT abgeschlossen und das RZ in Betrieb. Auch anfang 2020 ist die zweite Phase mit dem teilgeschützten RZ CAMPUS abgeschlossen und das RZ auf dem Kasernenareal Auenfeld in Frauenfeld in Betrieb. Weitere Ausbau-Etappen werden entsprechend den Bedürfnissen der Benutzer voraussichtlich bis Ende 2028 realisiert. Das dritte RZ KASTRO II mit Vollschutz soll in der ersten Hälfte der zwanziger Jahre in Betrieb genommen werden.

Reduit

Das Schweizer Réduit (französisch réduit national, aus dem Französischen für Verschlag oder Raum) ist ein System aus militärischen Verteidigungsanlagen in den Schweizer Alpen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es zum Inbegriff des Widerstands der Schweiz gegen das Deutsche Reich – zum einen wegen ihres Widerstandswillens, zum anderen aufgrund der militärischen Widerstandsfähigkeit der Schweizer Armee im Alpenraum.

Das Réduit war der wichtigste Teil des mit dem Operationsbefehl Nr. 13 (Réduitbefehl) vom 14. Mai 1941 abgeschlossenen neuen Verteidigungsdispositivs, das auf dem Prinzip der Abschreckung (Dissuasionsstrategie) beruhte. Die Staffelung der Verteidigung in der Tiefe mit den Grenztruppen, den vorgeschobenen mobilen Truppen im Mittelland und der stark befestigten Zentralraumstellung in den Alpen, sollte zusammen mit der vorgesehenen Zerstörung der wichtigen Nord-Südverbindungen und der Aussicht auf einen langwierigen, verlustreichen Kampf im schwer zugänglichen Gebirge für den Angreifer, eine abschreckende Wirkung auf den Gegner ausüben.

Reduitflugplatz

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Reduitzeughaus

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Relais

In der Übermittlung einen Zusammenschluss von zwei Funkstrecken zur Reichweitenerhöhung. Dies kann normaler Funk oder auch eine Richtstrahlverbindung sein.

Remove

Zwölf Armeeangehörige waren im Jahr 2017 für das Programm «REMOVE» aufgeboten worden. Der Wiederholungskurs fand während drei Wochen in einem Gebiet der Schweiz statt. Er hatte zum Ziel, durch den Rückbau von nicht mehr benötigten Transportanlagen, Seilbahnen, Strom- und Telefonleitungen die Flugsicherheit zu erhöhen. Bei den im Fokus stehenden Objekten handelte es sich meist um kleinere Anlagen, die nicht bewilligungs- und rückbaupflichtig sind. Die Seile und Leitungen bargen jedoch ein Risiko für den Flugverkehr. Besonders für Helikopter und Gleitschirmflieger waren diese Hindernisse schlecht zu sehen und konnten zu tragischen Unfällen führen. Die Schweizerische Rettungsflugwacht REGA, das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, die Flugsicherung skyguide und die Armee hatten deshalb 2001 das gemeinsame Projekt «REMOVE» ins Leben gerufen. Rund 400 nicht mehr benötigte Anlagen konnten seither zurückgebaut und damit die Flugsicherheit erhöht werden.

Retablierstollen

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Richtstrahl

Das Verbindungsnetz der Festungstruppen basierte auf Funk oder Draht, wichtige Verbindungen konnten auch mit Richtstrahl eingerichtet werden.

Als Richtfunk (englisch directional (directive) radio)) wird eine drahtlose Nachrichtenübertragung (auch Daten- oder Informationsübertragung) mittels Radiowellen (auch Funk- oder Hertzsche Wellen) bezeichnet, die von einem Ausgangspunkt auf einen definierten Zielpunkt (englisch: point-to-point) gerichtet ist. Von dieser Besonderheit sind im deutschsprachigen Anwendungsbereich dieser Funkanwendung die Bezeichnungen Richtfunk, Richtfunkstelle, Richtfunksystem oder Richtfunkfrequenz abgeleitet. Durch die deutsche Frequenzverwaltung wurde verfügt, dass Richtfunkstellen in der Regel feste Funkstellen sind und dem festen Funkdienst zugeordnet sind.

Rhombus-Spiegel

Umleitstelle einer Richtstrahlverbindung

Rohrpost

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Russen-Karte

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Rückbau

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