Ik-Schild

Hinter dem Ik-Schild aus Beton wurden mobile Infanteriekanonen vom Kaliber 4,7 cm in Stellung gebracht, für die Schartenöffnungen ausgespart waren.

Igel

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Innenverteidigung

In den Zugangsstollen der grossen Festungswerke waren oftmals Stellungen für Lmg- und Sturmgewehr-Schützen mit Wirkung auf den Eingang erstellt worden.

Infanterie

siehe auch Festungsinfanterie

Infanteriewerk

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Infanteriebunker

Als Infanteriebunker wird normalerweise ein Betonklotz bezeichnet, in dem Maschinengewehre und/oder Panzerabwehrkanonen eingebaut sind.

Information der Bevölkerung in Krisenlagen

Die Bevölkerung soll in allen Lagen mit behördlichen Informationen versorgt werden können. Grundsätzlich stehen dazu die normalen (Radio-)Infrastrukturen und Prozesse zur Verfügung. Es ist allerdings denkbar, dass als Folge einer Katastrophe oder Notlage die ordentlichen Strukturen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr funktionstüchtig sind. In Zusammenarbeit mit diversen zivilen und militärischen Partnern betreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) zu diesem Zweck ein System zur Information der Bevölkerung durch den Bund in Krisenlagen – kurz IBBK-Radio. Das System basiert grundsätzlich auf der Infrastruktur der drei SRG- Radio-Senderketten (SRF, RTS, TSI), ergänzt durch vom Bund betriebene Zusatzelemente. So sind, verteilt über die gesamte Schweiz, diverse Sendestationen mit zusätzlichen, stationären UKW-Notsendeanlagen ausgerüstet. Sie verfügen über eine sehr grosse Sendeleistung, sind besonders geschützt und können in Betrieb genommen werden, wenn die normale Sendeinfrastruktur nicht mehr zur Verfügung steht. Dadurch kann die Bevölkerung in Notlagen mit behördlichen Informationen über UKW-Signale in Kellern und Schutzräumen bis ins zweite Untergeschoss versorgt werden.

Informations- und Objektschutz IOS des VBS

Im VBS ist die im Generalsekretariat angesiedelte Informations- und Objektsicherheit (IOS) für den Schutz vor Cyber-Angriffen verantwortlich. Die IOS betreut die integrale Sicherheit des VBS. Sie ist insbesondere für die Vorgaben im Bereich der Sicherheit von Personen, Informationen, Informatik und Sachwerten (Material und Immobilien) zuständig.

Innenverteidigung

In den Zugangsstollen der grossen Festungswerke waren oftmals Stellungen für Lmg- und Sturmgewehr- Schützen mit Wirkung auf den Eingang erstellt worden.

Inschrift

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Integriertes Funkaufklärungs- und Sendesystem IFASS

Information und Kommunikation sind unerlässlich für die militärische und die zivile Führung. Die zunehmende Mobilität, Flexibilität und die moderne Kommunikationstechnik erfordern eine Infrastruktur, die verlässliche Informationen zeitgerecht bereitstellt. Mit dem Integrierten Funkaufklärungs- und Sendesystem (IFASS) ist es möglich, im Einsatzgebiet drahtlose Kommunikation aufzuklären, zu lokalisieren und gegebenenfalls zu
beeinflussen. Das IFASS leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Schweiz.

Das Integrierte Funkaufklärungs- und Sendesystem Ifass (ein Auftragswert von rund 150 Millionen Franken ist in Israel platziert, über mehrere Jahre verteilt) dient dem Erfassen, Verdichten, Triagieren, Aufbereiten und nötigenfalls Stören elektromagnetischer Ausstrahlungen von Funksystemen. Die Fähigkeit zur Aufklärung, Ortung und, falls erforderlich, auch Störung von Funkverkehr ist für die Erfüllung der drei Aufträge der Schweizer Armee notwendig. Diese Fähigkeit hat dadurch noch an Bedeutung gewonnen, als auch paramilitärische, terroristische oder kriminelle Gruppierungen zur Führung, Koordination und Nachrichtenbeschaffung immer mehr drahtlose Kommunikation einsetzen.

Das Ifass-System besteht aus drei Hauptkomponenten: einem Unterstützungsmassnahmensystem (Electronic Support Measure System ESM) für die elektronische Aufklärung, einem elektronischen Gegenmassnahmensystem (Electronic Countermeasure System ECM) für die elektronische Störung sowie einem Kommunikationssystem (Communication System COM), das die Übermittlungsinfrastruktur umfasst und den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Standorten ermöglicht. Eine universelle Schnittstelle erlaubt es dabei, sowohl militärische als auch zivile Telekommunikationsdienste einzusetzen.

Israel liefert das elektronische Unterstützungsmassnahmensystem ESM, das die elektronische Aufklärung sicherstellt. Da ESM unter anderem die Ziele für Störeinsätze des elektronischen Gegenmassnahmensystems ECM erkennt, stellt es eine zentrale Komponente für Ifass dar; ein Verzicht auf die israelischen Anteile in Ifass hätte generell den Abbruch des Beschaffungsvorhabens Ifass (inklusive Bauten) zur Folge.

Die bisherigen elektronischen Aufklärungssysteme müssen im Jahr 2010 abgelöst werden, sodass eine Sistierung oder sogar ein Verzicht auf Ifass zu einer Lücke in wesentlichen Teilen der militärischen elektronischen Kriegführung (EKF) führen würde. Damit verbunden wäre nicht nur der Verlust sämtlicher bisheriger Investitionen in diesem Bereich, sondern auch ein massiver Know-how-Verlust für die Armee. Im Weiteren hätte die Luftwaffe ihrerseits auf die Leistungen von Ifass (Beiträge zur Luftlage, namentlich zur Aufklärung und teilweisen Identifikation von nichtkooperierenden Luftfahrzeugen) zu verzichten. Überdies gingen fast sämtliche bisher im Zusammenhang mit Ifass vertraglich gebundenen Mittel verlustig, was nach heutigem Stand rund 395 Millionen Franken an Rüstungsprogramm- und PEB-Krediten (Projektierung, Erprobung und Beschaffungsvorbereitung) ausmacht. Schliesslich müsste auf die vertraglich zugesicherten Gegengeschäfte in der Schweiz verzichtet werden.

Inventar der Kampf- und Führungsbauten (ADAB)

offizielles, klassifiziertes Verzeichnis der schützenwerten Anlagen aus dem II. WK

Inventar der militärischen Hochbauten (HOBIM)

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IMFS

Das IMFS ist ein feldtaugliches, digitales, kryptologisch geschütztes, automatisches und flexibles Anwendernetz für Sprach-, Fax- und Datenkommunikation. Das IMFS ist auf Lastwagen verladen und muss von der Truppe am Einsatzort aufgestellt werden. Das IMFS besteht aus miteinander verbundenen Netzknoten (in Fahrzeugen eingebaut) und basiert auf Richtstrahlstrecken. Die Führungseinrichtungen werden mit speziellen Feldkabeln und Lichtwellenleitern an das IMFS angeschlossen.

26 Prinzip Knotennetz IMFS 27 Verlegen von Lichtwellenleitern zu
Gunsten des IMFS
Das IMFS-Material besteht aus Vermittlern, Richtstrahlausrüstungen, Verschlüsselungsgeräten, Kabelmaterial, Schutzausrüstungen, Notstromversorgungen und Endgeräten.
Folgende Endgeräte können am IMFS angeschlossen werden:
– Digitale und analoge Telefone (aber keine LB-Telefone!)
– Faxgeräte
– Dateneingabegeräte, Computer, Modems
– Funkgeräte
Dank der Vermaschnung der Knoten untereinander und der automatischen Vermittlung und Wegsuche bietet IMFS dem Benutzer eine hohe Übertragungsverfügbarkeit. Das Netz ist
nicht hierarchisch aufgebaut. Jeder Teilnehmer kann über eine 9-stellige Nummer mit FusszeileUngerade
Der Sachbereich Telematik im Bevölkerungsschutz
BABS 05 1703-00-1-03-d.doc 55
jedem anderen Teilnehmer kommunizieren. Es sind praktisch alle aus dem zivilen Bereich bekannten Benutzerdienste verfügbar.
Aus dem IMFS können Übergänge in folgende Netze erstellt werden:
– Öffentliches analoges oder digitales Wählnetz
– Funknetze der Armee (über Radio Access Point, RAP)
– AF-Netz
– TRANET
– Feldtelefon 96

Jalonierung

Gelb-schwarzes militärisches Strassenschild (Jalon), welches den Standort einer Truppe markiert.