Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Berner Oberländer Festungstag 2017



Über 1000 Besucher verzeichnet


Für die beteiligten Organisationen hat sich gezeigt, dass das Interesse an ehemaligen Bunkeranlagen der Armee ungebrochen hoch ist. Insgesamt wurden knapp über 1000 Eintritte gezählt! Ein grosses Merci allen Besuchern! Neben vielen Schweizern, auffällig vielen jüngeren Besuchern, konnten auch Gäste aus Polen, Holland und Asien begrüsst werden.

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Samstag, 28. Oktober 2017


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Wieso ein Oberländer Festungstag?


Die Faszination, dass sich hinter künstlichen Felswänden ungeahnte Geheimnisse verbergen, lässt die Menschen nicht los. Wer durch die Alpen fährt und ein Auge dafür hat, entdeckt die Bunker und Festungen, die Sperrstellen und Hindernisse. Etliche solcher Anlagen sind heute in Privatbesitz, einige davon können besichtigt werden. Die Kosten für den Unterhalt der Bunker können durch die Führungen einigermassen gedeckt werden.

Damit die Anreise auch von weiter weg sinnvoll ist, um sich die Anlagen am rechten Thunerseeufer mal anzuschauen, wird der Berner Oberländer Festungstag durchgeführt. Von Heiligenschwendi via Merligen, Beatenbucht, Unterseen bis nach Wilderswil ergibt sich so ein Bild der Vorbereitungen der Schweizer Armee auf dieser wichtigen Achse. Die drei beteiligten Bunker-Organisationen sowie die Gemeinde Sigriswil stimmen ihren Besichtigungstag deshalb ab.

Beteiligte Organisationen
Infanterie Festung + Berner Oberland
Bunker Fischbalmen
IG Bödeliwerke
Gemeinde Sigriswil

Festungstag


Am Samstag, 28. Oktober 2017 von 10 bis 17 Uhr, wird der Berner Oberländer Festungstag 2017 am rechten Thunersee-Ufer durchgeführt. Drei Organisationen sowie die Gemeinde Sigriswil öffnen am selben Tag ihre Anlagen für Besucher. Auf der Achse Heiligenschwendi (Sperrstelle mit Infanteriebunker), Merligen (Infanteriebunker, Geländepanzerhindernis), Beatenbucht (Infanteriewerk) bis auf das Bödeli mit den Kommandoposten Goldey (Felsenkaverne, Uebermittlungsregiment 1) und dem KP Ried eines Infanterieregiments (Atomsicherer Unterstand oberhalb Wilderswil) erfahren Besucher, wie die Schweizer Armee bis Mitte der 1990-er Jahre den Zugang ins Reduit am Thunersee verteidigen wollte.

Besichtigungsmöglichkeiten
  • A1919 Infanteriebunker In der Gasse II sowie A1917 Aebnit (Heiligenschwendi) LINK - Ausgerüstet mit einer 9 cm-Panzerabwehrkanone und einem Maschinengewehr standen diese Bunker unmittelbar an der Reduitgrenze. Einweisung ab Parkplatz Tennisplatz. Keine Verpflegungsmöglichkeit. Besichtigung A1919/A1917 mit Ausstellung von Infanteriewaffen im Zwischengelände. Führungen (ab A1919 zu Fuss): Um 10 Uhr in die Multenegg (Dauer 2 Std) und um 12 Uhr in den Raum Halten-Trachtwegen (Dauer 2 Std).
  • A1887 Infanteriebunker Merligen (Sigriswil) LINK - Eine 9 cm-Panzerabwehrkanone und ein Maschinengewehr konnten von diesem Bunker aus die grosse Toblerone-Sperre in Merligen beschiessen. Der Zugang erfolgt über eine Treppe – nicht behinderten- und rollstuhlgängig! Parkplatzangebot beschränkt! Verpflegungsmöglichkeiten in Merligen.
  • A1883 Infanteriebunker Fischbalmen (Beatenbucht) LINK - Ausgerüstet mit einer 9 cm-Panzerabwehrkanone sollte dieses Felsenwerk die Strasse am See nach Interlaken sperren und feindliche Panzer stoppen. Verpflegungsmöglichkeit im Rest. Beatenbucht.
  • A1865 Kommandoposten Goldey (Unterseen) LINK - Im Zweiten Weltkrieg als einfache Kaverne erstellt, wurde der «Goldey»-Stollen später zu einem modernen KP eines Übermittlungsregimentes ausgebaut. Verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten in Unterseen/Interlaken.
  • F16222 Kommandoposten Ried (Wilderswil) LINK - Der KP aus dem Kalten Krieg wurde aus Fertigelementen (ASU) erstellt. Untergebracht war dort der Stab des Infanterieregiments 80 zur Verteidigung Interlakens. Keine Verpflegungsmöglichkeit. Der Zugang erfolgt über eine Treppe. Nicht behinderten- und rollstuhlgängig!

Eintrittspreise/Verpflegungsmöglichkeiten
Eintritt pro Anlage: 5.– CHF / Kinder 4-16 Jahre 3.– CHF
Freie Besichtigung, teilweise Führungen - Beachten Sie die Schilder und Hinweise vor Ort.

Allgemein gültig für alle Anlagen
Die Armee nahm beim Standort der Anlagen keine Rücksicht auf spätere zivile Nutzungen, deshalb ist auch das Parkplatzangebot in der Nähe teilweise beschränkt!

Flyer Klein (DOWNLOAD) - Flyer A4 zum Mitnehmen (DOWNLOAD)

Standorte/Parkplätze

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