Unterirdische Versorgungsanlagen
BILDERGALERIE
Einerseits wurden im Zweiten Weltkrieg etliche Lager für
die Zeughausbetriebe erstellt, die vor allem bei der
Mobilisation eine Rolle spielten. Andererseits wurden
kriegswichtige Güter immer mehr in unterirdischen Lagern
untergebracht (vor allem Munition, Sanitätsmaterial und
Grundnahrungsmittel). Aufgrund des Reduits und des Rückzugs
in die Berge sind in jedem wichtigen/grösseren Tal solche
Nachschublager entstanden. Mit den andauernden
Armeereformen und -verkleinerungen sind wohl schon bald die
meisten ganz überflüssig, wie auch schon grosse Teile der
Zeughäuser und Armeefahrzeugparks geschlossen worden sind.
Dasselbe gilt übrigens auch für die wirtschaftliche
Landesversorgung, deren Notvorräte nur noch in den aller
notwendigsten Bereichen festgelegt und meist bei zivilen
Unternehmen der jeweiligen Branche abrufbar sind.

Lagergebäude
für die Logistikbetriebe der Armee

Unterirdisches Lager der Armee

Depot
für Fahrzeuge

In
der ganzen Schweiz gab und gibt es auch Werkstätten für
alle möglichen Arbeiten - zum grossen Teil sind diese zwar
auf modernem Stand, aber heute mangels Bedrohung
leergeräumt Im Raum Obersimmental sind zum Beispiel
besonders gesicherte Anlagenteile auch vermietet, wie man
den Medien entnehmen kann (z.b. als Server-Standorte, als
«Datenbunker»)

Materialmagazin
in einem Hügel nahe eines Oberländer Kriegsflugplatzes, das
von beiden Seiten mit Bahngeleisen erschlossen war. Sogar
auf Landeskarten ist dieser komische Tunnel auffindbar und
eingezeichnet, also wohl kaum geheim, oder? Ansonsten hat
jemand einen Riesenbock geschossen.....