Unterirdische Versorgungsanlagen


BILDERGALERIE
Einerseits wurden im Zweiten Weltkrieg etliche Lager für die Zeughausbetriebe erstellt, die vor allem bei der Mobilisation eine Rolle spielten. Andererseits wurden kriegswichtige Güter immer mehr in unterirdischen Lagern untergebracht (vor allem Munition, Sanitätsmaterial und Grundnahrungsmittel). Aufgrund des Reduits und des Rückzugs in die Berge sind in jedem wichtigen/grösseren Tal solche Nachschublager entstanden. Mit den andauernden Armeereformen und -verkleinerungen sind wohl schon bald die meisten ganz überflüssig, wie auch schon grosse Teile der Zeughäuser und Armeefahrzeugparks geschlossen worden sind. Dasselbe gilt übrigens auch für die wirtschaftliche Landesversorgung, deren Notvorräte nur noch in den aller notwendigsten Bereichen festgelegt und meist bei zivilen Unternehmen der jeweiligen Branche abrufbar sind.

Versorgung-01
Lagergebäude für die Logistikbetriebe der Armee

Versorgung-02
Unterirdisches Lager der Armee

Versorgung-07
Depot für Fahrzeuge

Werkstatt-01
In der ganzen Schweiz gab und gibt es auch Werkstätten für alle möglichen Arbeiten - zum grossen Teil sind diese zwar auf modernem Stand, aber heute mangels Bedrohung leergeräumt Im Raum Obersimmental sind zum Beispiel besonders gesicherte Anlagenteile auch vermietet, wie man den Medien entnehmen kann (z.b. als Server-Standorte, als «Datenbunker»)

Versorgung-08
Materialmagazin in einem Hügel nahe eines Oberländer Kriegsflugplatzes, das von beiden Seiten mit Bahngeleisen erschlossen war. Sogar auf Landeskarten ist dieser komische Tunnel auffindbar und eingezeichnet, also wohl kaum geheim, oder? Ansonsten hat jemand einen Riesenbock geschossen.....