Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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A2206 Artilleriewerk Vitznau LU


Die Festung Vitznau (Mühlefluh) ist ein Felsenwerk mit dem Auftrag zur Sperrung der Achsen Luzern-Stans, Allwegübergang, Brünigpass, Engelbergertal, Schutz der Flugplatzes Buochs/Ennetbürgen.

Erbaut wurde das Werk von Dezember 1941 bis Januar 1943 (13 Monate). Die Bewaffnung umfasste zwei 10,5 cm-Kanonen Ordonanz 1939 auf Ständerlafetten (Lizenzbau der Bofors-Kanone von 1927), Maschinengewehrstellungen, Handgranatenauswurf. Die Besatzung hatte einen Kriegsbestand im 1943 von 337 Mann (inkl. obere & untere Nas), im 1975 146 Mann (inkl. 1 Leichter Flab-Zug), im 1991 noch 120 Mann. Nachgerüstet wurde 1954 der Druck-Entlastungsstollen und 1959 der Atomfilter und der Antennenraum.

Die Fest Art Kp 82 wurde im Mai 1943 einberufen und tat bis 1994 Dienst in der Festung Vitznau. Mit der Armeereform 95 wurde die Festung Vitznau ausgemustert. Ende August 1998 kaufte die Einwohnergemeinde und die Korporation die Festung mit der rund 8700 m2 grossen Parzelle vom VBS zurück, mit dem Zweck diesen Zeitzeugen des Zweiten und des Kalten Krieges touristisch und nicht als reines Museum zu nutzen. So entstand die erste Erlebnis-Festung der Schweiz.

Aussenverteidigung
Zur Aussenverteidigung des Art Wks wurden sechs Unterstandskavernen sowie ein Bunker im Eingangsbereich erbaut.
  • A2207 Bunker Eingang Art Wk (Lmg)
  • A2208 Unterstand (Kaverne)
  • A2209 Unterstand (Kaverne)
  • A2210 Unterstand (Kaverne)
  • A2211 Unterstand (Kaverne)
  • A2212 Unterstand (Kaverne)
  • A2213 Unterstand (Kaverne)