Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Greyerz FR


Nach den Operationsbefehlen 11 und 12 von General Guisan erteilte die 1. Division den Befehl, den Engpass von Greyerz zu halten und dort bis zum äussersten Widerstand zu leisten. Im Dezember 1940 wurde in der Folge ein Projekt vorgelegt, das den Bau verschiedener Artilleriewerke vorsah. Nach einer Anpassung der äusseren Reduitlinie lag der Stützpunkt Greyerz plötzlich vor dieser Linie. Dadurch erübrigten sich die geplanten Artilleriewerke. Rund 20 Bauten wurden schliesslich angelegt.

Die ersten Panzerhindernisse wurden ab Ende November 1940 errichtet und der Bau des ersten Felsenwerkes begann im Februar 1941. Die Einheiten der 1. Division teilten sich die Bauarbeiten mit zivilen Firmen. Dieser Vorposten des Reduit, aufgrund der Lage als geschlossener Stützpunkt angelegt, ist ein seltenes Beispiel der Verdoppelung einer mittelalterlichen Ringmauer im 20. Jahrhundert.

Bekannte Objekte
  • A1760 Infanteriewerk Les Marches. Der Name stammt wahrscheinlich von der berühmten Kapelle am Fuss der Felswand. Oberhalb der Kolonie, auf einem Hügel ist die Kapelle von Notre-Dame «des Marches» sichtbar. Gebaut im Jahre 1705, wurde sie als die schönste Kapelle des Kantons von Freiburg ernannt. Das Werk gehört heute dem Kanton und ist als Fledermausrevier gesperrt.
  • A1761 Infanteriewerk Les Combes
  • A1762 Infanteriewerk Le Pont-qui branle
  • A1763 Infanteriewerk Gruyère Route
  • A1764 Infanteriebunker Gruyère («Henri 2»)
  • A1765 Lager für Sperrelemente
  • T1035 GPH
  • T1036 GPH - 573’240/159’410
  • T1036.02 Barrikade Brücke - 573’350/159’450
  • T1037 GPH - 572’950/159’425
  • T1037.01 Barrikade - 572’940/159’425
  • T1038 GPH
  • T1039 Barrikade - 572’550/159’160
  • T1040 GPH
  • T1041 Barrikade - 572’700/158’680
  • T1042 GPG

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