Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

Sidebar
Menu

Stein am Rhein ZH/SH


Diese Sperrstelle befindet sich am südlichen Ufer des Rheins unterhalb der Kirche «Burg» und erstreckt sich über die Kantonsgrenze hinaus. Sie besteht im Kanton Schaffhausen aus fünf militärischen Objekten, darunter einem Infanteriewerk und einer Strassenbarrikade an der Rheinbrücke und im thurgauischen Teil aus einem Bunker und einem Unterstand.

Die Vorteile eines Rheinüberganges am Westende des Untersees hatten schon die Römer erkannt, die hier am Südufer das Kastell «Tasgetium» errichteten; die Mauerreste wurden beim Bau des Infanteriewerks 1936 entdeckt. Im Lauf der Zeit wurde der Rheinübergang immer wieder für kriegerische Unternehmen benutzt, z.B. 1632 durch den schwedischen General Horn für die Belagerung von Konstanz.

So lag es auch in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg nahe, hier eine Sperrstelle zu planen. Das Werk Stein war im August 1936 als einer der ersten Befestigungsbauten in diesem Bereich im Rohbau erstellt und stand im März 1938 den Truppen der Grenzbrigade 6 bewaffnet zur Verfügung. Es hatte die Aufgabe, die Rheinbrücke und den östlich angrenzenden Abschnitt des Ufers unter Beschuss zu nehmen. Das Werk weist als Besonderheit eine Gewehrgalerie auf, mit der die rückwärtige Zugangsseite verteidigt werden konnte. Stein bildete die Grenze des Abschnittes der Gz Br 5/Gz Br 6.

Bekannte Objekte
  • A5523 Infanteriebunker Röteläcker
    • A5524 Infanteriebunker Wagenhausenhof (abgebaut)
    • A5525 Unterstand U12 Wiesenthal
    • A5527 Infanteriewerk Stein Burg
  • F6752 Kugelbunker U4 Röteläcker (abgebaut)
    • F6753 Kugelbunker U4 Wagenhausenhof (abgebaut)
    • F6754 Kugelbunker U4 Wagenhausenhof (abgebaut)