Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Reichenburg SZ


Diese Sperre Nr. 7660 war bis Ende 1977 teil der Sperre Reichenburg-Giessen Nr. 2425 der R Br 24. Durch die Umteilung der Linthebene zum FAK4 kam sie in die F Div 6.

Bekannte Objekte
  • A6870 Artilleriebeobachtungsbunker Austock - Lichtmessposten
  • A6871 Infanteriewerk Fels: Mit dem Bau des kombinierten Infanterie- und Beobachter-Werkes Fels A6871 wurde 1940 begonnen. Die ursprünglich gemäss Unterlagen aus dem Bundesarchiv projektierten kosten von 100 000 Franken wurden massiv überschritten, was mehrere Gründe hatte: Der Ausbau zum Batallions-Kommandoposten (35 Meter lange Kaverne) wurde mit zusätzlichen ca. 80 000 Franken angegeben. Nachträglich kamen noch eine Funknische sowie ein Beobachterstand dazu. Auch würde für die Lüftungs- und Elektroinstallationen mehr Geld benötigt. Die Schlussabrechnung von 1945 ergab für das Werk Fels einen Baukosten-Betrag von 304 421.55 Franken. Das Infanterie-Werk Fels war einer der östlichen Pfeiler der Linthverteidigung und wurde als südlicher Abschluss der Geländesperre Giessen-Reichenburg erstellt . Es hatte zwei Mg- Stände und einen Artillerie-Beobachterstand. Die Infrastruktur bestand aus einer Kaverne mit Kp-Räumen, Unterkünften und Küche sowie einem Lüftungsraum. Ebenfalls waren ein Motorenraum sowie diverse Munitionsnischen vorhanden. Zusammen mit Infanterie-Werk Burg und den beiden Flankierbunkern sowie weiteren drei Mg-Bunkern bestand eine Rundumverteidigung des Stützpunktes Reichenburg. Das Werk Fels blieb auch nach dem Aktivdienst der KP des Ter Bat 146, welches in die Réduit-Brigade 24 eingegliedert wurde. 1977 wurde es ausgemustert.
  • A6874 Infanteriewerk Burg: Das Infanteriewerk Burg wurde oft auch als Werk K.K. Reichenburg bezeichnet (K.K. steht dabei für katholische Kirche). Im März 1941 werden die Kosten mit etwa 550 000 Franken angegeben, darin enthalten sind 3 Mg-Stände, 1 Kaverne für KP und Unterkunft für 7 Offiziere und 80 Mann samt Küche und Vorratsraum, 1 Sanitätsposten, Operationsraum und Ärztezimmer. Sanitätsposten, Operationsraum und Ärztezimmer wurden nicht schliesslich erstellt, auch die Unterkunfts-Kaverne wurde kleiner als geplant. Ebenfalls waren 2 Mg-Leichtstände zur Flankierung des Werkes vorgesehen. Wegen Kostenüberschreitungen und dadurch bedingten Verzögerungen war das Werk 1943 bedingt operationell. Die Schlussabrechnung von 1945 ergab Kosten von 663'827.10 Franken, die beiden Flankierbunker kosteten weitere 62'435.05 Franken. Das Werk hatte die Aufgabe, die (überflutete) Linthebene zwischen dem Benkner Büchel und Reichenburg zu sperren. Zwischen Reichenburg und Buttikon wurde südlich der Bahnlinie und auf der Westseite des Rütibaches je eine Höckersperre errichtet. Das Ter Bat 146 leistete Dienst im Werk Burg, als es noch nicht einmal fertiggestellt war. Nach dem Aktivdient leistete das Werk weiterhin Dienst mit dem Ter Bat 146, welches in die Réduit-Brigade 24 integriert und zum Füs Bat 146 umgetauft wurde. In den Sechziger- Jahren fand noch eine Kampfwertsteigerung der Burg statt, die Mg 11 wurden durch Mg 51 ersetzt. Ende der 1970-er Jahre wurde das Werk ausgemustert.
  • A6876 Infanteriebunker Garage
  • A6877 Infanteriebunker Bahnhof – mob. Bewaffnung
  • Infanteriebunker Grubenhof - flankierend IW Burg
  • Infanteriebunker Glanzgarten - flankierend IW Burg
  • Infanteriebunker Chalet
  • Infanteriebunker Burg (unter der Kirche)
  • Artilleriebeobachtungsbunker Tafletten - abgebaut
  • Artilleriebeobachtungsbunker Bethell – abgebaut
  • GPH Reichenburg-Tuggen

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