Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Grenzbrigade 3


Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Grenztruppen durch die Truppenordnung 1938 (TO 38) neu organisiert, dabei wurden 11 Grenzbrigaden (Gz Br) neu geschaffen. Die Detailorganisation war GEHEIM klassifiziert.

Die neuen Grenzbrigaden verfügten, neben den Grenzregimentern mit Grenz-Füsilierbataillonen, auch über je eine Kompanie Radfahrer, motorisierte Mitrailleure und motorisierte Infanteriekanoniere. In allen Verbänden wurden Leute mit Wohnsitz im Einsatzraum eingeteilt. Die Gz Br blieben vorerst Armeetruppen; die Unterstellung für den Einsatz wurde mit dem Operationsbefehl festgelegt.

Der Raum
Der Raum der Grenzbrigade 3 wurde durch 80 km Landesgrenze von Epiquerez bis Klösterli begrenzt, in der Tiefe reichte er bis südlich Moutier und an Biel heran. Aufteilen lässt er sich in die Abschnitte Ajoie, den Kessel von Delémont und die Juraketten.

Der Auftrag
Gesperrt werden musste die Hauptachsen Laufen-Delémont-Moutier-Vallée de Tavennes-Pierre Pertuis-Sonceboz, Porrentruy-Les Rangiers-Delémont-Scheltenpass, Les Rangiers-St. Brais-Saignelégier sowie Moutier-Gänsbrunnen-Welschenrohr-Balsthal. Daneben gab es eine grosse Anzahl an Nebenachsen zu sichern.

Die Einheiten (1994)
  • Inf Rgt 43
  • Inf Rgt 46
  • Inf Rgt 90
  • Fest Abt 103 (seit 1988, Fest Kp I/103 , Fest Hb Bttr II/103)
  • Werk-Kompanien 6, 7 und 8

Bemerkungen
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