Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Grenzbrigade 1


Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Grenztruppen durch die Truppenordnung 1938 (TO 38) neu organisiert, dabei 11 Grenzbrigaden (Gz Br) neu geschaffen. Die Detailorganisation war GEHEIM klassifiziert.

Die neuen Grenzbrigaden verfügten, neben den Grenzregimentern mit Grenz Füsilierbataillonen, auch über je eine Kompanie Radfahrer, motorisierte Mitrailleure und motorisierte Infanteriekanoniere. In allen Verbänden wurden Leute mit Wohnsitz im Einsatzraum eingeteilt. Die Gz Br blieben vorerst Armeetruppen; die Unterstellung für den Einsatz wurde mit dem Operationsbefehl festgelegt.

Der Raum
Der Raum der Grenzbrigade (1938-1994) wurde begrenzt durch den Raum vom Col des Etroits zum Col de la Givrine, entlang des Laufs der Promenthouse und dem Genfersee bis nach La Tour-de-Peilz. Die wichtigsten Achsen waren die Autobahn Genf-Lausanne-Yverdon mit der parallel laufenden Kantonsstrasse, die Autobahn Vallorbe-Orbe, die Jurafuss-Achse sowie die Querachsen von der französischen Grenze an den Genfersee.

Der Auftrag
  • sperrt ab Grenze die Hauptachsen
  • überwacht den Genfersee und sein nördliches Ufer zwischen Genf und La Tour-de-Peilz.

Die Einheiten (1994)
Die Gz Br 1 umfasste
  • Infanterieregiment 41
  • Infanterieregiment 70
  • Infanterieregiment 71
  • Füsilier-Bataillon 302
  • Festungskompanie 101 (12 cm Fest Mw)
  • Werk-Kompanie 1
  • Werk-Kompanie 2
  • Werk-Kompanie 3

Bemerkungen
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