Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Grenzbrigade 5


Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Grenztruppen durch die Truppenordnung 1938 (TO 38) neu organisiert, dabei 11 Grenzbrigaden (Gz Br) neu geschaffen. Die Detailorganisation war GEHEIM klassifiziert.

Die neuen Grenzbrigaden verfügten, neben den Grenzregimentern mit Grenz Füsilierbataillonen, auch über je eine Kompanie Radfahrer, motorisierte Mitrailleure und motorisierte Infanteriekanoniere. In allen Verbänden wurden Leute mit Wohnsitz im Einsatzraum eingeteilt. Die Gz Br blieben vorerst Armeetruppen; die Unterstellung für den Einsatz wurde mit dem Operationsbefehl festgelegt.

Der Raum
Die Grenzbrigade 5 war bei der Bildung ein reiner Infanterieverband und hatte den Abnützungskampf ab Grenze zu führen. Das Gebiet hatte eine Frontbreite von 34 km, jedoch nur 12 km Tiefe. Links war die Grenze zur Gz Br 4 bei Stein AG-Aarau. Die rückwärtige Linie führte von Aarau über Holderbank, Untersiggenthal nach Wettingen und an den Rhein bei Kaiserstuhl.

Der Auftrag
«Halten bis zur letzten Patrone» lautete das Motto der Grenzbrigaden. Mit allen Mitteln war die Rheinüberquerung eines Feindes zu verhindern respektive die weiterführenden Achsen zu sperren. Neben dem Neutralitätsschutzdienst stellt der Verband die Zerstörung der Rheinübergänge sicher, verhindert einen Stoss ins Wasserschloss und widersetzt sich einem Stoss durch seinen Raum.

Die Einheiten (1994)
  • Inf Rgt 50
  • Inf Rgt 73
  • Inf Rgt 89
  • fünf PAL Kp,
  • 2 Pzaw Kp,
  • Fest Abt 45 mit sechs 12 cm Fest Mw
  • Werkkompanien 23, 24 (Raum Inf Rgt 50), 25 (Raum Inf Rgt 73) und 26 und (Raum Inf Rgt 89)
  • Inf Rgt 16 (Armee)
  • Aufkl Kp III/5 (F Div 5)
  • PAL Kp 44 (FAK 2)
  • Du Pz Hb Abt 32 (FAK 2)

Bemerkungen
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