Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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Urdorf ZH


Die Verteidigungslinie in der Talsenke südlich von Urdorf besteht aus rund 35 Objekten. Sie wurden erstellt, um die passage obligé vom Limmattal ins Reppischtal zu sperren. Ein Ingenieur-Offizierskurs beschäftigte sich 1938 mit der Befestigung der Limmatlinie Zürichsee-Aare. Die Teilnehmer schlugen im Raum Niederurdorf eine doppelte Hauptverteidigungslinie mit je zwei flankierenden MG-Ständen vor. Diese Angaben dienten der 6. Division als Planungsgrundlage im Krieg. Die Hauptabwehrlinie kam rund eineinhalb Kilometer weiter südlich zu liegen als 1938 vorgesehen.

Auf der Höhe der Station Urdorf ordnete man quer durch die Urdorfer Senke ein rund zwei Kilometer langes Geländepanzerhindernis, zahlreiche Kampfanlagen und Unterstände an. Vor allem die Mg-Stände, die Ik-Garagen und die Beobachtungsposten wurden dabei von Zivilunternehmen erstellt. Eine Modernisierung fand nach dem Krieg statt. In der ADAB-Broschüre Zürich wird Urdorf als wohl wichtigste Sperrstelle der ganzen Limmatstellung bezeichnet. Obwohl viele der Bestandteile heute nicht mehr vorhanden seien, rechtfertige die grosse strategische Bedeutung die hohe Einstufung betreffend Denkmalschutz.

Bekannte Objekte
  • Beobachtungsstand Eggweid
  • Beobachtungsstand Scheuerhof
  • GPH Urdorf
  • Mg-Stand Chilstig
  • Ik-Garage Wagenbach
  • 2 Schilder mit Unterstand - 675’477/248’050
  • 2 Schilder mit Unterstand - 675’325/247’722
  • A5219 Infanteriebunker
  • A5221 Infanteriebunker