Goldlager in Bunkern und Festungen
Sollte die Schweiz teilweise von einer gegnerischen Macht besetzt sein, sollte dennoch im unbesetzten Teil der Geldverkehr ermöglicht sein. Die Nationalbank hatte deshalb in verschiedenen Landesteilen Tresore und Depot in militärischen Anlagen erstellt.
* Bekannt ist, dass der K8 Brindlistollen einen Tresorraum hatte.
* Ebenfalls ist im Infanteriewerk A7803 Juvalta links (Rothenbrunnen GR) ein Tresorraum bekannt, der bis etwa 1985 genutzt wurde.
* Im Artilleriewerk Naters A9000 war im Ostteil ein Raum von ca. 5x6 Metern von der Nationalbank genutzt worden.
* Weiter genannt werden als Goldlager das Artilleriewerk Waldbrand A1880 in Beatenberg im Berner Oberland (im hinteren Teil der Anlage bei einem Munitionsmagazin) ,
* die Anlage A2288 Mueterschwanderberg (zwei Räume in einem Seitenstollen des Seilbahntunnels vom Werk Blattiberg zum Werk Drachenfluh) sowie
* das Fort Bühl (A8675) in Andermatt. Dies soll die erste Nationalbank-Anlage im Zweiten Weltkrieg gewesen sein.
Informationen dazu sind nur spärlich erhältlich, kaum etwas schient öffentlich zugänglich dokumentiert zu sein. Ob eine Anfrage bei der Nationalbank Erfolg bringen würde.....?

Tresorraum im AW Naters

Tresorraum im AW Naters

Hinter dieser Tarntüre gehts zum Tresor im AW Waldbrand

Tresortüre hinter der Tarntüre im AW Waldbrand