Festung Oberland

Wehrhafte Schweiz - Bunker und Festungen

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8,4 cm Kanone 1880


Dieses 2,15 Meter lange und 424 kg schwere Rohr wurde verschiedentlich als Befestigungswaffe verwendet. Zum Beispiel als Kasematt-Kanone in Airolo, mit unterschiedlichen Lafetten im Werk Stuei oder in Dailly und wieder offen auf einer Marine- resp. Pivot-Lafette und mit Schutzschild. Die Bezeichnung lautete je nach Quelle 8,4 cm Feldkanone 1879 oder 8,4 cm Kanone 1880.

Im Bericht des Generalstabchefs nach dem 2. Weltkrieg ist zu diesem Kaliber nachzulesen, dass «bei der Mobilmachung noch 170 Stück vorhanden, aber nur etwa 90 verwendungsfähig waren». Eigentlich hätten diese bereits verschrottet sein sollen, doch wollten die Alteisenhändler die Rohre nicht. Da einzelne hohe Truppenkommandanten den Einsatz verlangten und noch Munition vorhanden war, wurden im August 1940 97 Geschütze an die Truppe angegeben, Ende Aktivdienst waren noch 18 im Einsatz. «Die nicht mehr benötigten Geschütze wurden verschrottet, um nicht Gefahr zu laufen, für diese in einem nächsten Krieg neuen Munition herstellen zu müssen.»

Zum Einsatz kam das Geschütz im Zweiten Weltkrieg als verbunkerte Panzerabwehrwaffe. Dazu wurde ein Rücklauf-Bremsystem mit einem fest verankerten Schwenkrahmen verwendet. Dieser drehte sich um einen einbetonierten Pivotzapfen. Ein solcher Schwenkrahmen ist zum Glück erhalten geblieben und wurde von der Stiftung HAM mit dem passenden Geschütz aus eine Plattform montiert.
TECHNISCHE DATEN
Hersteller:
Kaliber:
Funktionsweise:
Verschluss:
Feuerart:
Kadenz/min:
Reichweite (m):
Munition:
Zufuhr:
Gewicht Munition (kg):
Gewicht Geschütz (kg):
Länge total (mm):
Länge Rohr (mm):
Anzahl Züge:
Rücklaufbremse:
Kühlung:
V0 (m/s):
Mannschaft:
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84 mm
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