Kanton Uri


Das Inventar der Kampf- und Führungsbauten des VBS umfasst für den Kanton Uri ungefähr 100 detaillierte Inventarblätter. Im Kanton Uri, der im Zentrum des Reduits liegt, befinden sich verhältnismässig viele Artillerie- sowie Logistikwerke und Kommandoanlagen (an dieser Stelle sei daran erinnert, dass der Bundesratsbunker während des Zweiten Weltkriegs im Amsteg war). Auch die ältesten Befestigungswerke finden sich in diesem Kanton. Diese wurden sofort nach der Neukonzeption des Schweizer Festungswesens als Konsequenz hinsichtlich der Einweihung des Gotthard- Eisenbahntunnels gebaut. Die architektonischen Einzelheiten von Werken wie Fort Bühl oder Stöckli sind besonders interessant. Der Granit spielt noch eine Rolle als Panzerung, wie Maurcie Lovisa in der Dokumentation zum Inventar ausführt. Ganz besonders hervorzuheben ist Fort Bäzberg, das als repräsentatives Beispiel eines Forts dieser ersten Bauepoche erhalten wird, weil trotz diverser Umbauten ein grosser Teil der originalen Bausubstanz noch vorhanden ist.


Raum Andermatt (um 1890): 1. Panzertore Schöllenen udn Urnerloch. 2. Fort Bühl. 2.1 Flankierbatterie Altkirch. 2.2. Positionsgeschütze. 3.1 Blockhaus Brückwaldboden. 3.2. Felsenkaserne Bäzberg. 3.3. Annexbatterie Bäzberg. 4. Batterie Fleuggern