Kantone Basel-Stadt/-Land


Insbesondere das beherrschende Gempenplateau spielte in der Verteidigung der Schweiz zu Beginn des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Rolle. Dort sollte gemäss geheimen Absprachen zwischen dem schweizerischen und dem französischen Generalstab im Kriegsfall quasi der Anschluss an die französische Maginotlinie stattfinden. Für die französische Artillerie wurden 1940 sogar Stellungen gebaut, sollten die Deutschen durch die Schweiz angreifen. Zudem bildete die Stadt Basel den ersten Stützpunkt ganz direkt an der Grenze, mit entsprechend schwieriger Verteidigungslage.

Laut Maurcie Lovisa (ADAB) sind in den Kantonen Basel-Stadt/-Land rund 1000 Objekte ins Inventar aufgenommen worden, von der Entsteheung her konzentrieren sich diese zeitlich auf den Zweiten Weltkrieg und den kalten Krieg. Die Werke würden sich auszeichnen durch «eine besonders grosse Anzahl Typenpläne, eine grosse bauliche Vielfalt, eine ziemlich schwache Panzerung und Bewaffnung». Felsenwerke sind die Minderheit, meist handelt es sich um Betonbunker.

Das Grenzgebiet der Kantone Solothurn und Basel-Land weist einige Stellen auf, in denen Sperren kantonsübergreifend gebaut wurden. Hier habe ich mich bei der Einteilung auf das ADAB-Inventar gestützt.